Stichprobengrößen-Rechner
Die nötige Stichprobengröße für eine Umfrage bei gegebener Konfidenz und Fehlermarge.
Ergebnis
Erforderliche Stichprobengröße
385
So funktioniert's
Die Stichprobengröße beantwortet, wie viele Menschen du befragen musst, um eine gewählte Präzision zu erreichen: n = z² · p(1−p) ÷ e², wobei z das Konfidenzniveau, p den erwarteten Anteil und e die akzeptierte Fehlermarge codiert. Das voreingestellte p von 50 % ist bewusst gewählt. Das Produkt p(1−p) ist genau bei einer Hälfte maximal, also liefert die Annahme von 50 % die anspruchsvollste und damit sicherste Stichprobengröße — jeder andere wahre Anteil braucht weniger Menschen. Nutze ein anderes p nur mit echten Vordaten. Die Marge dominiert die Kosten, denn sie steht quadriert im Nenner. Die Marge von 4 % auf 2 % zu halbieren vervierfacht die Stichprobe. Deshalb pendeln nationale Umfragen um 1.000 Befragte: Das kauft etwa ±3 % bei 95 % Konfidenz, und jeder weitere Präzisionspunkt kostet das Vierfache des vorigen.
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Häufige Fragen
Warum 50% Anteil?
Es liefert die größte, sicherste Stichprobengröße ohne Vorabschätzung.
Welche Fehlermarge ist üblich?
5% ist üblich; eine kleinere Marge braucht eine viel größere Stichprobe.
Brauche ich für eine größere Population eine größere Stichprobe?
Kaum. Ab einigen Tausend Menschen ist die nötige Stichprobe fast unabhängig von der Populationsgröße — dieselben 1.000 Befragten taugen für eine Stadt wie für ein ganzes Land. Die Fehlermarge treibt die Zahl, nicht die Population.
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