Fehlermarge-Rechner
Die Fehlermarge eines Mittelwerts bei einem gewählten Konfidenzniveau.
Ergebnis
Fehlermarge
2,9400
So funktioniert's
Die Fehlermarge ist das „±" an jedem seriösen Umfrageergebnis: Marge = z · (σ ÷ √n), wobei z das Konfidenzniveau codiert (1,645 für 90 %, 1,96 für 95 %, 2,576 für 99 %), σ die Streuung der Daten und n die Stichprobengröße. „52 % ± 3" heißt: Der wahre Wert liegt plausibel zwischen 49 und 55. Das √n im Nenner ist das Gesetz der Umfrage-Ökonomie: Um die Marge zu halbieren, muss man die Stichprobe vervierfachen. Deshalb pendeln sich nationale Umfragen um 1.000 Befragte ein — genug für etwa ±3 % bei 95 % Konfidenz, und jeder weitere Präzisionspunkt wird zunehmend teuer. Beachte, was sie abdeckt: nur den Zufall der Stichprobenziehung. Verzerrte Fragen, unrepräsentative Stichproben oder unehrliche Antworten stecken nicht im ± — weshalb zwei methodisch verschiedene Umfragen stärker auseinanderliegen können als ihre kombinierten Margen.
Anzeige
Häufige Fragen
Was verkleinert die Fehlermarge?
Eine größere Stichprobe, eine kleinere Standardabweichung oder ein niedrigeres Konfidenzniveau.
Ist eine kleinere Marge immer besser?
Sie bedeutet mehr Präzision, erfordert aber meist eine größere, teurere Stichprobe.
Warum halbiert die vierfache Stichprobe die Fehlermarge nur?
Weil die Marge mit der Quadratwurzel von n schrumpft. n mal 4 macht √n mal 2, also halbiert sich die Marge — Präzision wächst viel langsamer als die Stichprobe.
Anzeige