Variationskoeffizient-Rechner

Die relative Streuung der Daten: Standardabweichung ÷ Mittelwert × 100.

Ergebnis

Variationskoeffizient (%)

15,00

So funktioniert's

VK = SD ÷ Mittel × 100

Der Variationskoeffizient drückt die Streuung relativ zur Größe aus: VK = Standardabweichung ÷ Mittelwert × 100. Eine Standardabweichung von 5 um einen Mittelwert von 100 ergibt 5 %; dieselbe 5 um einen Mittelwert von 10 ergibt 50 % — der zweite Datensatz ist in jedem sinnvollen Sinn weit variabler. Diese Relativität ist der ganze Zweck. Eine Standardabweichung steht in den Einheiten der Daten, kann also keinen Satz Gehälter mit einem Satz Körpergrößen vergleichen, noch eine Maschine, die Millimeter misst, mit einer, die Meter misst. Das Teilen durch den Mittelwert entfernt Einheit und Skala und lässt einen reinen Prozentsatz übrig. Als lose Landmarken: Ein VK unter 10 % deutet meist auf enge Konsistenz, über 30 % auf erhebliche Variabilität — doch die Schwellen sind fachabhängig. Laboranalysen verlangen einstellige Werte, während biologische und wirtschaftliche Daten routinemäßig und legitim weit darüber liegen.

Anzeige

Häufige Fragen

Warum VK statt SD?

Der VK ist einheitenlos und vergleicht so Variabilität über Datensätze mit verschiedenen Mittelwerten oder Einheiten.

Was ist ein hoher VK?

Es hängt vom Fachgebiet ab, aber ein höherer VK bedeutet mehr relative Streuung um den Mittelwert.

Funktioniert der VK mit negativen Werten?

Nein. Ein Mittelwert nahe null lässt das Verhältnis explodieren, ein negativer Mittelwert macht das Vorzeichen sinnlos. Nutze den VK nur bei Verhältnisskalen-Daten, die positiv bleiben — nie bei Celsius-Temperaturen oder Gewinn-und-Verlust-Zahlen.

Anzeige

Verwandte Rechner