Ausbeute-Rechner (%)

Die prozentuale Ausbeute einer Reaktion: tatsächlich ÷ theoretisch × 100.

Ergebnis

Ausbeute (%)

80,00

So funktioniert's

Ausbeute = tatsächlich ÷ theoretisch × 100

Die prozentuale Ausbeute vergleicht, was eine Reaktion tatsächlich lieferte, mit dem, was sie hätte liefern sollen: tatsächlich ÷ theoretisch × 100. Gewinne 8 g, wo die Stöchiometrie 10 g versprach, und die Ausbeute ist 80 %. Die theoretische Ausbeute folgt aus der ausgeglichenen Gleichung und dem limitierenden Reagenz — jenem, das zuerst ausgeht und damit das Produkt begrenzt. Sie zu bestimmen heißt, das limitierende Reagenz in Mole umzurechnen, das Gleichungsverhältnis anzuwenden und zurück in Gramm zu rechnen. Eine Ausbeute über 100 % ist kein Triumph, sondern eine Warnung: Fast immer bedeutet sie, dass das Produkt noch mit Lösungsmittel feucht oder mit nicht umgesetztem Edukt oder einem Nebenprodukt verunreinigt ist. In der Industrie wird die Ausbeute genau beobachtet, weil sie Geld ist — ein Prozess bei 70 % wirft fast ein Drittel seines Rohstoffs weg.

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Häufige Fragen

Kann die Ausbeute über 100% liegen?

Eigentlich nicht — Werte über 100% deuten meist auf unreines oder feuchtes Produkt hin.

Was ist die theoretische Ausbeute?

Das von der Reaktionsgleichung vorhergesagte Maximum, wenn alles perfekt reagiert.

Was drückt eine Ausbeute nach unten?

Reaktionen, die vor der Vollendung stoppen, konkurrierende Nebenreaktionen, Produkt, das an Glasgeräten oder beim Filtrieren verloren geht, und Verluste bei der Reinigung. Jeder Aufarbeitungsschritt kostet einige Prozent — deshalb enden lange Synthesen mit niedrigen Gesamtausbeuten.

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