APY-Rechner (Effektivzins)

Macht aus Nominalzins und Zinsperiode die echte jährliche Rendite.

Ergebnis

Effektivzins (%)

6,168

Zinsen in 1 Jahr

61.678

So funktioniert's

APY = (1 + Zins/n)^n − 1

Der effektive Jahreszins beantwortet eine einfache Frage, die der Nominalzins nicht klären kann: Was verdiene ich in einem Jahr tatsächlich, wenn die Verzinsung mitgezählt wird? Die Formel lautet Effektivzins = (1 + Satz/n)^n − 1, wobei n die Zahl der Zinsperioden ist. Nominal 12 % bei monatlicher Verzinsung sind nicht 12 %: Jeder Monat legt 1 % zu, und diese Zuschläge verzinsen sich selbst, sodass das Jahr bei (1,01)^12 − 1 ≈ 12,68 % endet. Die Lücke wächst mit dem Satz und mit der Häufigkeit — vierteljährlich, monatlich und täglich bringen je etwas mehr als das Vorige. Deshalb ist der Effektivzins die einzige faire Vergleichsbasis. Zwei Konten mit gleichem Nominalzins können messbar unterschiedlich zahlen, und ein monatlich verzinster Kredit kostet mehr, als die Überschrift verrät. Vergleiche immer effektiv mit effektiv, nie nominal mit effektiv.

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Häufige Fragen

Effektiv- vs. Nominalzins?

Der Nominalzins ignoriert den Zinseszins; der Effektivzins schließt ihn ein und ist daher stets gleich oder höher.

Warum zählt die Häufigkeit?

Monatlich verzinst schlägt jährlich, weil frühe Zinsen selbst Zinsen erzeugen.

Warum schreibt der Gesetzgeber den Effektivzins vor?

Weil Nominalzinsen die Verzinsung verstecken und zwischen Produkten nicht vergleichbar sind. Viele Rechtsordnungen verlangen eine Effektivangabe — bei Sparen wie bei Kredit — gerade damit Verbraucher Angebote auf einer Achse ausrichten können.

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